Was versteht man unter dem Begriff Verschuldungsgrad?

Ein Unternehmen oder auch ein privater Haushalt haben Vermögen in bestimmter Höhe. Dieses ist entweder nur aus eigenen Mitteln oder zumindest teilweise aus Fremdmitteln finanziert. Wenn man den Anteil der Fremdmittel an dem gesamten Vermögen herausstellt, spricht man von dem Verschuldungsgrad einer Firma oder einer Privatperson. Es ist natürlich interessant, welchen Einfluss diese Größe auf die wirtschaftliche Situation hat. Wenn sehr viele Schulden vorhanden sind, wird es schwieriger sein, einen entsprechenden Kredit zu erhalten. Die Banken werden kaum dazu bereit sein, einer hoch verschuldeten Person, einen guten Kredit zu gewähren. Vor allen Dingen wenn es um hohe Darlehenssummen geht, kann es dann Schwierigkeiten geben.

Man sollte auch bedenken, dass die Schulden bezahlt werden müssen. Hier fallen jeden Monat Zinsen in einer nicht unerheblichen Höhe an. Viele Unternehmen und Privatpersonen fragen sich daher, wie sie den Verschuldungsgrad reduzieren können. Das geht zum Beispiel dadurch, dass man die Ausgaben verringert. Hier sollte man sehen, welche monatlichen Belastungen nicht unbedingt notwendig sind. Das Geld, das man dabei einspart, kann man zu der Reduzierung der Schulden verwenden. Wenn die Schulden reduziert werden, fallen natürlich dafür auch weniger Kosten an.

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Der Verschuldungsgrad im Geschäftsleben

In der Geschäftswelt hat der Verschuldungsgrad natürlich auch einen Einfluss auf die Beziehung zu anderen Unternehmen. Ein Lieferant wird lieber mit einer Firma zusammenarbeiten, bei der der Verschuldunsgrad niedrig ist. Wenn man diesen reduzieren will, kann man auch daran denken, die Einnahmen zu steigern. Das ist aber vor allen Dingen dann schwieg, wenn die Beziehungen zu anderen Unternehmen nicht so gut sind. Eine Umschuldung kann auch manchmal die Lösung sein. Dann sind zumindest die Kosten nicht so hoch, die man für die Schulden bezahlen muss. Ein Unternehmensberater kann feststellen, ob eine Firma einen Verschuldungsgrad aufweist, der noch in einem normalen Rahmen liegt. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, muss man entsprechend gegensteuern. Es gibt betriebswirtschaftliche Mittel, die einem Unternehmensberater bekannt sein dürften. Dann klappt die Geschäftsführung in der Zukunft besser.

Wenn der Verschuldungsgrad sehr hoch ist, kann auch eine Insolvenz die letzte Lösung sein. Dann zahlt der Schuldner über einen bestimmten Zeitraum einen Teil seiner Verbindlichkeiten und erhält im Anschluss eine Restschuldbefreiung. Manchmal kann man auch im Vorhinein eine außergerichtliche Schuldenbereinigung bewirken. Das ist gerade auch für Privatleute mit Hilfe einer Schuldner – und Insolvenzberatung sehr gut möglich. Manchmal ist es sinnvoll, wenn die Schulden erst einmal übersichtlich geordnet werden.

Wie kann man einen Verschuldungsgrad verringern?

Ein guter Überblick kann der richtige Weg sein. Wenn die Schulden abgebaut werden, ist man wieder dazu in der Lage, sehr viel besser zu wirtschaften. Privatpersonen und Unternehmen sollten aber darauf achten, dass eine Situation der Überschuldung erst gar nicht eintritt. Das gelingt dadurch, dass man die Finanzen regelmäßig überprüft und nach Einsparmöglichkeiten sucht. Dann hat man nie zu viele Schulden und auch nicht die erhöhten Kosten und sonstigen Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Wenn der Verschuldungsgrad zu hoch ist, hat man in der Regel falsch gewirtschaftet. Ziel sollte es dann sein, diesen Grad auf eine normale Höhe zu bringen. In dem Fall ist schon viel geholfen.