Was ist das Kreditwesengesetz?

Das Kreditwesegesetz wurde nach der Deutschen Bankenkrise im Jahre 1934 aufgesetzt und ist ein Jahr später,also 1935, zum ersten mal in Kraft getreten. Oft wird das Kreditwesengesetz auch kurz als KWG bezeichnet. Die Aufgabe des Kreditwesengesetzes ist die Marktordnung und -regulierung des Kreditwesens. Das Kreditwesengesetz wird dabei kurz als KGW bezeichnet und hat zwei wichtige Hauptzwecke zu erfüllen. Das ist zum einen das Sichern und Erhalten der Funktionsfähigkeit und der Kreditwirtschaft und zum anderen die Gläubiger von Kreditinstituten vor dem Verlust ihrer Einlagen zu schützen.

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Die Hauptzwecke des Kreditwesengesetz

  • Funktionsfähigkeit der Kreditwirtschaft sichern und erhalten
  • Gläubiger von Kreditinsituten vor Einlagenverlust schützen

Der §6 KGW besagt, dass die BaFin eine sogenannte „Institutsaufsicht“ erhält. Dadurch kann die Bafin die Aufsicht über Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute durchführen und dadurch eine ordentliche Durchführung von Bankgeschäften und auch Finanzdienstleistungen gewährleisten. Die Hauptaufgabe der BaFin ist es dabei, möglicherweise auftretende Nachteile für die Gesamtwirtschaft zu verhindern. Um dass zu umzusetzen, hat die BaFin die Macht, den Kreditinstituten gewisse Restriktionen aufzulegen, um die Möglikcheiten der Banen, ein hohes Risiko eingehen zu können, einzuschränken.

Was ist die BaFin?

BaFin ist die Kurzbezeichnung für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, welche eine rechtsfähige deutsche Bundesanstalt ist und ihren Sitz in Frankfurt am Main und Bonn hat. Dabei ist die BaFin laut Kerditswesensgesetz §6 für die Aufsicht über Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute zuständig. Die BaFin wiederum,unterliegt der Aufsicht des Bundesministeriums für Finanzen.

Kreditinstitute haben Anzeigepflicht gegenüber der Bundesbank und der Bafin

Das Kreditwesengesetz, stellt neben dem schon genannten die Grundlage für die Überwachung und Einflussnahme auf Kreditinstitute. Denn aus dem Kreditwesengesetz lassen sich sich einige Anzeigeplflichten ableiten, welche von den Kreditinstituten ausgewiesen werden müssen.

Anzeigepflichen beim Kreditwesengesetz

Generelle Auskunftspflicht laut §44

Kreditinstitute sind gegenüber der BaFin zu jedem Zeitpunkt Auskunfstpflichtig und dass ohne besonderen Grund.
Angaben bezüglich Solvabilität laut §10. Bezieht sich darauf, dass Banken eine ausreichende Ausstattung von Eigenmitteln vorweisen können müssen. Dabei müssen die Kreditinstitute eine monatliche Gesamtkeziffer erstellen.

Angaben bezüglich der Liquidität laut § 11

Besagt, dass Kreditinstitute eine Monatliche Liquiditätskenzahl ausweisen.

Großkredit laut §§ 13, 13 a und 13b

Besagt, dass die Banken zu einer vierteljährlichen Erklärung ihrer Großkredite verpflichtet sind.

Monatsausweise und Jahresabschlüsse laut §§ 25 und 26

§ 25 besagt, dass Kreditinstitute monatliche Bilanz Statistiken an die deutsche Bundesbank ausweisen müssen, was durch die BaFin wahrnehmbar ist. § 26 verpflichtet zusätzlich zu einer Vorlage von Jahresabschlüssen und Lage- und Prüfungsberichten

Informationspflicht bei besonderen Ereignisse laut §§ 12a, 14 und 14

§12 a bezieht sich auf die Meldepflicht von neuen Unternehmensbeziehungen. §14 hingegen,bezieht sich auf Kredite, welche einen Betrag von 1.000.000 Euro übersteigen. $24 ist für verschiedene besondere Ereignisse wie zum Beispiel die Neuanstellung oder das Ausscheiden eines Geschäftsführers oder die Verlegung des Sitzes oder der Niederlassung.