Was ist ein Immobilienkreditvertrag?

Der Immobilienkreditvertrag ist ein Dokument, in dem Belange in Bezug auf den vergebenen Immobilienkredit geregelt werden. Er enthält die Länge der Laufzeit, die Höhe der anfallenden Zinsen und auch die rechtlichen Folgen, wenn die Raten für den Kredit nicht beglichen werden. Dabei regelt der Vertrag jeden Aspekt der Kreditvergabe. Er schafft somit die Grundlage für das Rechtsgeschäft, auf der eine Auszahlung der Summe an den Kreditnehmer erfolgen kann. Der Immobilienkreditvertrag ist auch vor dem Gesetz bindend und muss daher entsprechende Richtlinien und Normen der deutschen Rechtssprechung erfüllen. Abweichende oder unzulässige Klauseln setzen den Vertrag nicht als Ganzes außer Kraft, sondern erfordern lediglich eine Anpassung an bestehendes Recht und sind dementsprechend durch gültige Fassungen zu ersetzen.

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Wo kommt der Immobilienkreditvertrag zur Anwendung?

Der Vertrag wird zwischen der vergebenden Bank oder dem jeweiligen Institut und dem Kreditnehmer geschlossen. Er kommt dann zustande, wenn beide Parteien alle in ihm hinterlegten Fakten kennen und mit den gegenseitigen Konditionen einverstanden sind. Der Vertrag kann dabei auch von Kreditvermittlern abgeschlossen werden, die entweder im Auftrag einer Bank oder aber auch selbstständig handeln. Die Verträge können sich sowohl auf gewerbliche Objekte als auch auf Wohnraum sowie auf Ländereien beziehen. Die besonderen Regelungen in einem solchen Immobilienkreditvertrag in Bezug auf Immobilien umfassen dabei alle diese Objekte.

Was gibt es noch über einen Immobilienkreditvertrag zu wissen?

In entsprechende Verträgen ist auch die Eintragung der Grundschuld vermerkt. Dies bedeutet, dass man den Vertrag bei der Überschreibung des Objektes durch einen Notar bestätigen lassen muss. In der Regel übernimmt aber die Bank diesen Schritt, sodass die Eintragung in das Grundbuch im gleichen Atemzug mit der Überschreibung erfolgt. Ein Immobilienkreditvertrag muss dabei die genauen Umstände nennen, wann es im Sinne des Dokumentes zu einem Verzug der Zahlungen kommt. Ist dies nicht definiert, kann die Bank von der Grundschuld keinen Gebrauch machen, da der Kunde in die entsprechenden Hintergründe keinen Einblick hatte. Derartige Verträge sind nicht zulässig.