Was sind Immobilienkredite?

Immobilienkredite sind spezielle Kredite, die nur für den Erwerb eines Hauses oder eines anderen Objektes auch gewerblicher Natur genutzt werden können. Daher sind diese Kredite oft auch an die Immobilien gebunden. Das ist damit begründet, dass die Immobilien im gleichen Atemzug als Absicherung für den Kredit gelten. Sollten die anfallenden Raten nicht getilgt werden, kann die vergebende Bank eine Pfändung oder Zwangsverwaltung des Objektes anstreben. So kann sich die Bank aus den erhaltenen Geldmitteln befriedigen. Immobilienkredite werden auch als gebundene Kredite bezeichnet. Das liegt daran, dass sie nur für den Erwerb dieser einen Immobilie genutzt werden können. Die Kredithöhe orientiert sich dabei stets am Kaufpreis des Objektes.

In 3 Min zum Wunschkredit
Wie viel benötigen Sie?

Wo können Immobilienkredite erhalten werden?

Immobilienkredite können fast nur bei Banken bezogen werden. Zwar gibt es auch Kreditvermittler, die Immobilienkredite in ihrem Angebot haben, allerdings werden die Verträge über die Kreditsumme auch nur mit einer Bank abgeschlossen. Die Kredite können sowohl von Privatpersonen als auch von Firmen in Anspruch genommen werden. Auch Vereine und alle anderen rechtsfähigen Strukturen, können die entsprechenden Angebote nutzen, sofern sie über die erforderliche Bonität verfügen. Die entsprechenden Kredite werden zumeist über eine sehr lange Laufzeit vergeben, sodass die anfallen Raten in vielen Fällen recht klein gehalten werden können. Dadurch verursacht aber auch der Zinssatz durch die längere Zahlungsperiode höhere Kosten.

Was gibt es noch über Immobilienkredite zu wissen?

Kredite für Immobilien sind mit die häufigsten Kredite, die von Banken vergeben werden. Der durchschnittliche Finanzierungsbetrag liegt dabei bei rund 125.000 Euro. Die Kredite können in der Regel nicht so einfach durch eine Umschuldung abgelöst werden. Das liegt daran, dass hier ein Eintrag der Bank ins Grundbuch erfolgt. Somit kann die Bank eine Grundpfandschuld auf das Gebäude geltend machen. Diese Schuld wird auch als Hypothek bezeichnet, wobei es sich in einem solchen Fall um eine Grundschuld ersten Ranges handelt. Dies bedeutet, dass die kreditgebende Bank zuerst das Recht hat, sich bei Zahlungsausfällen an dem Gebäude zu befriedigen.