Was ist ein Immobilieneigentümer?

Als Immobilieneigentümer wird der Besitzer eines Gebäudes bezeichnet. Es handelt sich dabei um die Person, die auch im Grundbuch als Eigentümer der jeweiligen Lage vermerkt ist. Der Immobilieneigentümer hat in Bezug auf das Gebäude alle Rechte und Pflichten wahrzunehmen, die mit dem Besitz der jeweiligen Liegenschaft einhergehen. Dies bedeutet, er muss auch bei rechtlichen Streitfällen die Verantwortung tragen und sich um die Erhaltung und Sicherheit des Objektes kümmern. Sollte es sich um einen öffentlich zugänglichen Bereich handeln, muss der Eigentümer zudem dafür sorge tragen, dass der gefahrlose Aufenthalt ermöglicht wird. Hierzu zählt dann auch die Instandhaltung aller Anlagen, die für einen reibungslosen Betrieb erforderlich sind.

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Wo und in welchem Zusammenhang wird der Begriff Immobilieneigentümer angewandt?

Der Begriff Immobilieneigentümer kommt in erster Linie beim Grundbuchamt zum Tragen. Hier wird der Eigentümer in das Grundbuch eingetragen. Damit gilt er auch als erste Ansprechperson für alle Belange, die mit dem Objekt in Verbindung stehen. Auch beim Finanzamt oder bei Banken ist vom Eigentümer die Rede, wenn es um die Erhebung der Grundsteuer oder die Aufnahme einer Hypothek auf das Objekt geht. Die Eigentümerschaft endet, wenn das Gebäude an eine andere Person veräußert wird. Natürlich muss auch der Verkauf – genau wie der Kauf – durch notarielle Beurkundung bestätigt werden.

Was gibt es sonst noch zum Immobilieneigentümer zu wissen?

In den Status der Eigentümerschaft einer Immobilie kann nicht nur ein Kauf versetzen, sondern auch eine Schenkung oder eine Erbschaft. Hierdurch tritt die Eigentümerschaft nach erfolgreicher Annahme und Bestätigung der Übertragung in Kraft. Allerdings kann der Eigentümer der Immobilie die ihm obliegenden Verpflichtungen auch an einen Verwalter weitergeben. Dieser ist dann für alle anfallenden Belange verantwortlich. Der Eigentümer hat die Möglichkeit, die Eigentümerschaft auch durch den Abriss des Gebäudes zu beenden, wobei aber das Grundstück immer noch in seinem Besitz verbleibt. Als Eigentümer können auch Firmen oder andere Vereinigungen auftreten, es muss sich nicht zwangsläufig um eine Einzelperson handeln.