Hypothekenkonditionen

Was versteht man unter Hypothekenkonditionen?

Bei den Hypothekenkonditionen handelt es sich um die Bedingungen, zu denen eine Hypothek in bestimmter Höhe an einen Hypothekennehmer vergeben wird. Diese Konditionen binden zwangsläufig das Geschäftsverhältnis, sodass eine Person oder Firma, die diese nicht erfüllt, auch keinen Hypothekenkredit erhalten kann. Die Konditionen der Hypothek werden dabei immer von der Hypothekenbank verfasst und vorgelegt. Der Kunde muss sich mit diesen einverstanden erklären und kann erst nach dem Nachweis der Erfüllung aller Konditionen auf die Auszahlung eines Kredites hoffen. Die Konditionen sind dabei wiederum an das Hypothekenbankgesetz gebunden, dessen Rahmen diese in keinem Fall überschreiten dürfen. Dies wäre unzulässig und ein Rechtsbruch.

Wo kommen Hypothekenkonditionen zur Anwendung?

Die Hypothekenkonditionen kommen bei allen Arten von Hypothekendarlehen und Krediten vor. Sie regeln genau, wer zu welchen Verhältnissen das entsprechende Darlehen bekommt. Die Konditionen greifen dabei auf verschiedenen Bereich des Bankgeschäftes über, sodass in ihnen auch die obligatorische Bonitätsprüfung verankert ist. Die Bonitätsprüfung ist auch der Grund, weshalb der Kunden den Hypothekenkonditionen zustimmen muss. Eine solche Prüfung darf nämlich nur dann erfolgen, wenn der Kunde weiß, dass seine Daten bei bestimmten Institutionen abgefragt werden und er dieser Abfrage zugestimmt hat. Die Bedingungen zur Vergabe der Hypothek müssen so verfasst sein, dass der Kunde diese auch verstehen kann. Formulierungen, die nur aus Fachbegriffen bestehen, sind unzulässig und erfüllen nach deutschem Recht nicht die Anforderungen der Informationspflicht.

Was gibt es noch über Hypothekenkonditionen zu wissen?

Unter bestimmten Umständen können Hypothekenkonditionen ungültig sein. Dies ist dann der Fall, wenn diese vom Kreditnehmer der Hypothek Anforderungen verlangen, die dieser nur unter größtem Aufwand erbringen kann. Solche Klauseln sind unzulässig, denn die Anforderungen müssen in einem eng gesteckten Rahmen von Jedem erfüllt werden können. Nur wenn dieser Gleichheitsgrundsatz gewahrt wird, kann der Ausschluss bestimmter Menschen als rechtens betrachtet werden. Die Hypothekenkonditionen müssen dem Kunden in jedem Fall mit dem Antrag ausgehändigt werden. Ein späterer Verweis auf diese ist nicht zulässig und macht einen geschlossenen Vertrag ungültig.