Was versteht man unter Geldbeschaffungskosten?

Unter den Geldbeschaffungskosten versteht man alle erforderlichen Ausgaben, die für die Erbringung eines bestimmten Betrages notwendig sind. Bei einem Kredit handelt es sich zum Beispiel um die anfallenden Zinsen, die Gebühren und die Kosten für die Schriftführung. Andere Wege der Geldbeschaffung verursachen dabei auch andere Arten von Kosten. Die Geldbeschaffungskosten sind abhängig vom Betrag und können somit verschiedenartige Höhen annehmen. Diese Kosten sind in der Regel Bestandteil der Planung eines jeden Unternehmens. Das gilt besonders dann, wenn es um die Realisierung von Projekten oder Erweiterungsmaßnahmen im Unternehmen geht. Die Kosten werden dabei als reguläre Ausgaben geltend gemacht und sind zu einem Großteil auch von der Steuer absetzbar

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Wo kommen die Geldbeschaffungskosten zum Tragen?

Die Geldbeschaffungskosten gibt es in der Regel nur in Unternehmen. Als Privatpersonen muss man zwar auch Zinsen und Gebühren für Kredite bezahlen, allerdings überweist man diese zusammen mit der Rückzahlung des Betrages an die Bank. Bei Firmen können Gebühren schon im Vorfeld anfallen. Diese betreffen aber nicht die Gewährung des Kredites. Man begleicht damit den Auftrag bei der jeweiligen Bank und die damit verbundenen Bearbeitungskosten. Auch die Suche nach Geldgebern und Investoren ist mit entsprechenden Kosten verbunden. Somit spricht man hier ebenfalls von den Geldbeschaffungskosten. Das gleiche gilt auch, wenn man Fördergelder aus staatlichen Quellen nutzen möchte.

Was gibt es noch über Geldbeschaffungskosten zu wissen?

Die Beschaffungskosten nicht Bestandteil des eigentlichen Kredites oder der Geldleihe in einer anderen Form. Es handelt sich dabei immer um zusätzliche Kosten, die für den Bezug des Geldes anfallen. Die Kosten müssen in vielen Fällen im Voraus gezahlt werden, sobald eine verbindliche Zusage erteilt wurde. Schon aus diesem Grund spielen derartige Kosten meist nur bei Unternehmen eine Rolle, denn für kaum eine Privatperson ist es möglich, alle anfallenden Kreditkosten im Vorfeld zu tilgen. Die Unternehmen unterhalten dabei meist auch gesonderte Verträge mit den Geldhäusern, um die Kosten für sich selbst geringer zu halten.