Was sind Formalitäten?

Bei den sogenannten Formalitäten handelt es sich um alle Vorgänge, die in der Abfolge eines Ablaufes eingehalten werden müssen. Dabei beeinträchtigen die Formalitäten aber nicht wirklich den eigentlichen Prozess. Eine Formalität ist zum Beispiel die Prüfung der Adresse während eines persönlich abgeschlossenen Kreditvertrages, obwohl die Person sein Gegenüber genau kennt und auch weiß, dass die Anschrift korrekt ist. Dennoch schreiben die Richtlinien diesen Schritt vor, sodass er formell – daher rührt auch der Name – nicht umgangen werden darf. In den meisten Fällen werden die formellen Angelegenheiten abseits der Wahrnehmung des Kunden durchgeführt, sodass dieser gar nicht mit diesen in Berührung kommt.

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Wo können Formalitäten angetroffen werden?

Diese formellen Akte werden bei den meisten Rechtsgeschäften notwendig. Hierbei handelt es sich oft um bürokratische Akte, die im Handbuch oder den Anweisungen des Unternehmens so vorgeschrieben sind. Sie gelten auch obwohl sie im konkreten Fall auch umgangen werden könnten. Sie kommen vor allem bei Ämtern und Behörden, bei Vertragsabschlüssen, bei Kreditgeschäften und auch beim Kauf von Fahrzeugen und Immobilien zum Tragen. In der Regel kann die Liste noch verlängert werden. Zu den Formalitäten gehören im Grunde alle Vorgänge, die einem abgestimmten Turnus folgen. Das gilt auch obwohl auch ein anderer Ablauf denkbar und möglich wäre. Daher durchsetzen Formalitäten quasi das menschliche Leben.

Was gibt es noch über Formalitäten zu wissen?

Die formellen Angelegenheiten werden gerne einmal auch weggelassen, wenngleich dies eigentlich nicht statthaft ist. Allerdings wird über diese Abschnitte in der Regel nicht genau Buch geführt. Nur bei einigen Prozessen werden alle Aktivitäten genau protokolliert. Somit kann am Ende nicht nachgewiesen werden, ob tatsächlich alle formellen Akte auch genau durchlaufen wurden, sofern die Vorgänge nicht elektronisch erfasst oder auf anderem Wege zur Einsichtnahme festgehalten werden. Rechtlich betrachtet, könnte das Fehlen oder Weglassen eines solchen Vorgangs einen Vertrag oder einen Kreditabschluss ungültig machen, da die entsprechenden Vorgehensweisen vom Vorgesetzten oder Dienstherren vorgeschrieben sind.