Was ist das Forderungsausfallrisiko?

Das Forderungsausfallrisiko ist ein Begriff aus der Finanzmathematik und dem Bereich der Kreditvergaben. Der Begriff Forderungsausfallrisiko bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, mit welcher ein Kredit von einer bestimmten Person nicht zurückgezahlt werden kann. Dieser Wert wird anhand der Bonität sowie des Einkommens und der Ausgaben errechnet. Je wahrscheinlicher der Ausfall des Kredites ist, desto unwahrscheinlicher wird im gleichen Atemzug die Vergabe des Selben an den Kunden. Der Terminus wird auch noch in anderen Bereichen verwendet und bildet somit in der gesamten Finanzbranche einen Grundsatz, nach dem Gelder verliehen aber auch Waren verkauft und Forderungen eingetrieben werden. Daher stellt diese Berechnung die Grundlage, für alle Geschäfte dar, bei denen eine Leistung auf Basis einer Finanzierung oder aber echtes Geld vergeben wird.

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Wo kommt das Forderungsausfallrisiko zum Tragen?

Besonders bei Krediten wird die entsprechende Berechnung von Forderungsausfallrisiko sehr genau durchgeführt. Dabei werden alle verfügbaren Daten geprüft und mit analysiert. Hierbei gilt, je höher der Kredit umso genauer die Berechnung des Ausfallrisikos. Allerdings wird dieses Risiko auch im Bereich in der Inkassounternehmen verwendet, um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der ein Schuldner in der Lage ist, bestimmte geforderte Summen zu begleichen. Hiernach wird dann die Strategie der Geldbeschaffung ausgerichtet. So können zum Beispiel von Anfang an Ratenzahlungen angeboten werden, um die Last für den Schuldner geringer zu halten.

Was gibt es sonst noch zum Forderungsausfallrisiko zu wissen?

Beim Forderungsausfallrisiko gilt der Grundsatz, je desto höher eine Geldsumme ausfällt, umso mehr Bonität muss vorhanden sein, um die Geldsumme wieder zurückzuzahlen. Anhand der entsprechenden Werte kann dann berechnet werden, ob die jeweilige Person alle Kriterien erfüllt oder in den roten Bereich der Skala rutscht. Im letzteren Fall wird die Kreditvergabe oder die Gewährung einer Finanzierung in der Regel ausgeschlossen. Dies soll nicht nur die Bank vor Verlusten Schützen, sondern auch den Kreditnehmer selbst davor bewahren, sich zu überschulden. Die Berechnung kann sich im Laufe der Zeit ändern, sodass dann eine Kreditwürdigkeit besteht.