Was ist ein Fondssparplan?

Mit einem Fondssparplan investiert der Kunde durch regelmäßigen Zahlungen in einen Fonds. Die Zahlungen finden je nach Fonds und Anbieter in monatlichen, vierteljährlichen oder halbjährlichen Intervallen statt. Der Vorteil an einem Fonds: Er verfügt durch die Investitionen vieler Anbieter über eine grosse Summe. Dieses Vermögen wird von Experten beispielsweise in Aktien, Anleihen oder Immobilien investiert.
Durch eine breite Streuung in verschiedene Anlagen verringert sich das Verlustrisiko und es können attraktive Renditen erzielt werden. Der Anleger kann jederzeit seine Anteile, die er am Fonds hält, zum Teil oder vollständig verkaufen. Unabhängig davon läuft der Sparplan aber weiter und es werden wieder neue Anteile erworben, der Sparplan muss daher separat gelöscht werden. Eine andere Möglichkeit der Entnahme von Vermögen stellt der Entnahmeplan dar. Durch diesen wird auf regelmäßiger Basis eine festgelegte Summe an den Kunden ausgezahlt.

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Welche Vorteile hat ein Fondssparplan?

Der Fondssparplan ist bei vielen Sparern beliebt und als Anlageform weit verbreitet, denn schon mit geringen Einzahlungen kann über die Jahre hinweg ein beachtliches Vermögen aufgebaut werden. Der Mindestsparbetrag pro Einzahlungsintervall beträgt bei vielen Anbietern nur 25 oder 50 Euro. Der Kunde kann außerdem in vielen Fällen wählen, welchen Zeitraum das Intervall umfassen soll. Oft sind für die Einzahlung auch verschiedene Termine möglich, etwa am 1. oder am 15. eines Monats. Auch wenn eine Abbuchung einmalig fehlschlägt, bleibt der Fondssparplan bestehen. Allerdings kündigen viele Anbieter den Sparplan, wenn eine Abbuchung mehrmals in Folge nicht zustande kommt.

Was passiert mit den Gewinnen aus einem Fondssparplan?

Im Normalfall werden mit dem Fonds Erträge erwirtschaftet. Je nach Fondstyp werden diese Erträge auf unterschiedliche Weise ausgeschüttet. Bei ausschüttenden Fonds legt die Fondsgesellschaft das Geld in zusätzliche Anteile an, der Kunde erhält also mehr Anteile, ohne zusätzliches Geld investieren zu müssen. Bei thesaurierenden Fonds fließen die Erträge in das Fondsvolumen. Dadurch bleibt die Anzahl der Anteile zwar bestehen, aber der einzelne Anteil gewinnt an Wert. Auch hier ergibt sich ein Vermögenszuwachs für den einzelnen Anleger.