Was ist eine Finanzierungszusage?

Bei einer Finanzierungszusage handelt es sich um die schriftliche Bestätigung, dass eine bestimmte Finanzierung für ein Objekt, ein Fahrzeug oder eine Dienstleistung, tatsächlich durch den Finanzierungsgeber bewilligt wurde. Das Schriftstück stellt somit die Genehmigung zur Auszahlung des Geldes dar. Daraufhin kann als der entsprechende Kauf oder das jeweilige Projekt in die Wege geleitet werden. Die Finanzierungszusage erreicht den Darlehensnehmer in der Regel immer auf postalischem Wege. In den meisten Fällen wird darin auch das Auszahlungsdatum genannt. Das hat den Vorteil, dass damit ein verbindlicher Zeitpunkt für den Erhalt des Geldes oder aber für die Überweisung an den Händler vorliegt. Mit der Zustimmung zur Finanzierung endet der Prozess des Finanzierungsantrages.

In 3 Min zum Wunschkredit
Wie viel benötigen Sie?

Wo kommt eine Finanzierungszusage zur Anwendung?

Die Zusage zur Finanzierung wird immer von der vergebenden Bank oder dem jeweiligen Institut direkt an den Finanzierungsnehmer übersandt. Daher handelt es sich um ein Schreiben, dass privaten Charakter besitzt. Es wird auch in der Regel nicht an Dritte ausgehändigt, es sei denn es liegt eine Vollmacht vor. In anderen Fällen kann die Zusage auch persönlich erfolgen, in den der Finanzierungsnehmer zu einem Termin in der Bank oder bei der vergebenden Person geladen wird. Hier können dann auch noch letzte Details der Finanzierung besprochen werden. Ab dem Zeitpunkt der Zusage ist der Vertrag über die Finanzierung in der Regel in Kraft, wobei von gesetzlicher Seite betrachtet, dies erst der Fall ist, wenn die Summe auch tatsächlich ausgezahlt wurde.

Was gibt es sonst noch über die Finanzierungszusage zu wissen?

Eine Finanzierungszusage gilt als amtliches Dokument, auf welches sich der Finanzierungsnehmer berufen kann. Sollte die Auszahlung nicht stattfinden, kann er den Rechtsweg beschreiten. Eine schriftliche Zusage ist bindend und kann vom jeweiligen Finanzierungsgeber nur in engen Grenzen abgelehnt oder nochmals zurückgezogen werden. Hierfür bedarf es spezifischer Gründe, deren Verschulden in jedem Fall auf den Finanzierungsnehmer zurückzuführen sein müssen. Ein Verschulden der Bank oder eine von ihr verursachte Fahrlässigkeit sind nicht ausreichend und hemmen die Auszahlung nicht.