Was sind Erwerbsnebenkosten?

Bei den Erwerbsnebenkosten handelt es sich um alle Kosten, die zusätzlich zum Kaufpreis einer Sache, vom Käufer beglichen werden müssen. Im Falle eines Immobilienkaufes, fallen unter diese zum Beispiel die Notargebühren und die Kosten für den Eintrag in das Grundbuch. Auch die Grunderwerbssteuer und die Gebühren für einen Immobilienmakler gehören zu den Erwerbsnebenkosten. Die Nebenkosten werden in der Regel in der ausgewiesenen Kaufsumme nicht mit aufgeführt. Deren Höhe muss entsprechend gesondert berechnet werden. Dabei stellen sie in einigen Fällen einen wesentlichen Bestandteil der Gesamtsumme dar. Mann sollte sie also bei einer Finanzierung immer mit berücksichtigen. Die Nebenkosten für den Erwerb können in anderen Bereichen aber auch in der Anforderung von Unterlagen bestehen, deren Beschaffung ebenfalls mit Kosten verbunden sein kann.

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Wo kommen die Erwerbsnebenkosten vor?

Die entsprechenden Nebenkosten werden vor allem im Bereich der Immobilien berechnet. Bei diesen handelt es sich dann um die bereits erwähnten Gebühren für den Notar oder aber die Eintragung als neuer Eigentümer in das Grundbuch. Nebenkosten können aber auch in anderen Bereichen anfallen, wenn zum Erwerb eines Gegenstandes beispielsweise spezifische Dokumente benötigt werden, die nur durch einen kostenpflichtigen Antrag zu erhalten sind. Auch bei diesen Summen handelt es sich dann um nichts andere als um Nebenkosten für den Kauf. Auch bei der Aufnahme von Krediten können Nebenkosten entstehen, wenn zum Beispiel für die Vermittlung des Selben oder für eine Eilüberweisung eine entsprechende Gebühr bezahlt werden muss.

Was gibt es sonst noch zu Erwerbsnebenkosten zu wissen?

Die Nebenkosten stehen in keinem Verhältnis zum Kaufpreis einer Sache und werden in der Regel immer gesondert berechnet. Dies hat für den Kunden den Nachteil, dass er nicht immer weiß, wie hoch diese ausfallen können. Gesetzlich vorgeschrieben ist allerdings, dass die Nebenkosten in separaten Dokumenten wie zum Beispiel Gebührentabellen aufzuführen sind. Sollte der Erwerb einer Sache von einer behördlichen Genehmigung abhängig sein, so müssen auch hier die Nebenkosten für die Beantragung der selben, dem Kunden im Vorfeld bekannt gegeben werden. Entsprechende Auskünfte können dann bei den jeweiligen Ämtern eingeholt werden.