Was ist ein Einkommensnachweis?

Ein Einkommensnachweis bezeichnet Dokumente, die dazu geeignet sind, die Höhe der monatlichen Einnahmen genau auszuweisen. Hierzu kommen in der Regel Kontoauszüge zum Einsatz, da diese einen direkten Blick auf die Geldeingänge erlauben. Allerdings stellen auch Lohnabrechnungen und Gehaltsbescheinigungen des Arbeitgebers einen entsprechenden Einkommensnachweis dar. Für Beamte zählt hier der Besoldungsschein. Aus diesem geht die Höhe des monatlich gezahlten Bezüge hervor. Selbstständige müssen als Einkommensnachweis zwangsläufig die Kontoauszüge sowie die Steuerbescheide der letzten drei Jahre vorlegen, um ein festes Einkommen nachweisen zu können. Zudem kann hier auch die Einnahme-Überschussrechnung des Steuerberaters herangezogen werden. Ein Einkommensnachweis muss dabei offiziellen Charakter haben. Es darf sich also nicht um Dokumente handeln, die leicht zu manipulieren sind.

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Wo kommt der Einkommensnachweis zur Anwendung?

Der entsprechende Nachweis wird vor allem bei Banken im Rahmen der Aufnahme eines Kredites verlangt. Aber auch beim Kauf eines Fahrzeuges mittels einer Finanzierung muss stets ein Einkommensnachweis erbracht werden. Auch für den Abschluss einiger Verträge ist es erforderlich, dass ein monatliches Einkommen vorhanden ist. Dies ist vor allem bei Mietverträgen der Fall, allerdings können die entsprechenden Dokumente auch bei Handyverträgen oder anderen Dauerschuldverhältnissen verlangt werden. Auch bei Gerichten muss häufig ein solcher Nachweis zum Einkommen geführt werden, da auf Basis dieser sehr oft Strafzahlungen in ihrer Höhe bemessen werden.

Was gibt es sonst noch zu wissen?

Der Nachweis des Einkommens hat in einer Form zu erfolgen, die eine Manipulation in der Regel ausschließt. Daher werden in vielen Fällen nur Kontoauszüge oder amtliche Dokumente, die in korrekter Form vom Arbeitgeber ausgestellt wurden, akzeptiert. Ausdrucke aus dem Internet oder Kontoauszüge, die von den entsprechenden Seiten heruntergeladen wurden gelten in der Regel nicht oder nur bedingt, da diese zwischenzeitlich elektronisch manipuliert worden sein können. Sollte ein gefälschter Nachweis vorgelegt werden, gilt dies als Fälschung und Betrug, die erhebliche Strafen nach sich ziehen können.