Was ist ein Eilkredit?

Bei einem Eilkredit handelt es sich grundsätzlich um einen Ratenkredit. Somit erhält der Kreditnehmer direkt beim Kreditabschluss die genauen Informationen über die zu erwartende Zinsbelastung und die Finanzierung des Darlehens, was ihm eine exakte Planung der für die nähere Zukunft anfallenden Kosten ermöglicht. Großen Einfluss auf die Auswahl eines geeigneten Eilkredits haben unter anderem die Laufzeit, der Zinssatz und die Kreditsumme. Hier ist es für Kreditnehmer empfehlenswert, möglichst verschiedene Angebote zu prüfen, ehe eine Entscheidung getroffen wird. Die insgesamte Zinsbelastung spielt dabei eine besonders wichtige Rolle, denn je länger die Laufzeit eines Darlehens ist, desto geringer ist zwar die monatliche Belastung – desto höher fallen allerdings auch die gesamten Kreditkosten inklusive der Zinsen aus.

Kreditnehmer sollten deshalb möglichst eine Laufzeit auswählen, die den eigenen finanziellen Spielraum nicht zu stark einschränkt, aber gleichzeitig nicht unnötig verlängert wird, was die Kosten nur in die Höhe treiben würde. Die Zinsen sind bei Eilkrediten in den meisten Fällen höher als bei einem klassischen Ratenkredit. Die Ratenberechnung bei Eilkrediten, indem die gesamte zur Verfügung gestellte Kreditsumme durch die Anzahl der Monate geteilt wird. Dazu kommen zusätzliche Gebühren und Zinsen. Bei einigen Kreditinstituten fällt darüber hinaus eine Restschuldversicherung an, welche dem Kreditnehmer eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit bietet.

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So läuft die Beantragung von einem Eilkredit ab

Die meisten Eilkredite werden heutzutage über das Internet abgewickelt, da dieses Verfahren schneller geht als bei einer Filialbank. Auch ergibt sich daraus der Vorteil, dass die gewünschte Kreditsumme schon nach kurzer Zeit zur Verfügung steht – im besten Fall erfolgt die Auszahlung noch am selben Tag. Wichtig ist für die Antragstellung, dass sämtliche Formulare vollständig ausgefüllt und alle erforderlichen Nachweise eingereicht werden. Erfolgt die Beantragung inklusive aller Unterlagen vor 12 Uhr mittags, kann der Eilkredit häufig noch am gleichen Tag auf das Konto des Kreditnehmers ausbezahlt werden.

Selbstverständlich ist bei einem Eilkredit ebenfalls eine gewisse Prüfung der Sicherheiten des Kreditnehmers erforderlich. Eine Online-Bank kann die Antragstellung durchaus auch ablehnen, wenn beispielsweise ein negativer Schufa-Eintrag vorliegt. Hierfür gibt es inzwischen jedoch auch einige Banken, die einen Kredit ohne Schufa anbieten.

Welche Vorteile bietet ein Eilkredit gegenüber einem normalen Kredit von der Hausbank?

Die meisten normalen Filialbanken möchten ein so geringes Risiko wie möglich bei einer Kreditvergabe eingehen. Deshalb kann die Bearbeitung einer Darlehensanfrage auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Zwar gibt es inzwischen zahlreiche Blitzkredite als Finanzprodukt bei Filialbanken, doch die Bearbeitungszeiten sind in diesem Fall oft noch immer länger als bei einem richtigen Eilkredit. Dieser wird in der Regel über das Internet abgewickelt und ermöglicht dem Kreditnehmer häufig am selben Tag eine Kreditentscheidung. Eilkredite bieten also grundsätzlich den Vorteil, dass Kapital für dringende Fälle unmittelbar zur Verfügung gestellt werden kann.

Der Kreditantrag kann bei den meisten Banken direkt online ausgefüllt werden und wird nach der Absendung unmittelbar bearbeitet. Kreditnehmer sollten sämtliche erforderliche Unterlagen direkt mit einreichen, um die Bearbeitung nicht unnötig zu verzögern. Nach einer kurzen Prüfung des Antrags erhält der Kreditnehmer anschließend eine Information, ob der Kredit gewährt wird. Im Falle eines positiven Bescheids wird die Kreditsumme danach umgehend ausbezahlt.