Was ist eine Eigentumswohnung?

Eine Eigentumswohnung ist eine Wohnung, die sich im Privatbesitz einer Person, einer Firma oder einer anderen geschäftsfähigen Vereinigung befindet. Dies ist auch möglich wenn die Eigentumswohnung nur Teil eines kompletten Gebäudes ist, welches sich im Besitz einer dritten Person befindet. Um eine Wohnung zu Eigentum zu erklären, muss das Gebäude in verschiedene eigenständige Einheiten geteilt werden. Dies geschieht in einem amtlichen Verfahren, sodass jede Wohneinheit so in das Grundbuch eingetragen wird, als würde es sich um ein eigenständiges Objekt handeln. Die Wohnungen können dann vom Eigentümer des Gebäudes erworben werden, wobei ein Kaufvertrag aufgesetzt wird, der ein Äquivalent zum Hauskaufvertrag darstellt. Ebenso ist eine notarielle Beurkundung des Kaufes erforderlich.

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Wo kann man eine Eigentumswohnung finden?

Eigentumswohnungen findet man nahezu überall. In jeder Stadt oder jedem kleinern Ort stehen Wohnungen zum Kauf bereit. Entsprechende Wohnungen werden normalerweise in Gebäuden mit mehreren separaten Wohneinheiten etabliert. Diese Einheiten müssen grundlegende Eigenschaften erfüllen, damit die Umwandlung zu einer Eigentumswohnung durchgeführt werden kann. So muss jede Eigentumswohnung einen privaten Zugang haben. Sie darf auch nicht als Durchgang zu einer anderen separaten Wohneinheit dienen. Zudem muss jedes Objekt über die notwendigen Installationen verfügen, dass ein Betrieb ohne die Nutzung der Hausanlagen möglich ist. Die Liste der Anforderungen erstreckt sich noch über weitere Punkte. Vor allem in begehrten Lagen werden einzelne Wohnungen gerne zu Eigentum umgewandelt, denn hier lässt sich ein sehr guter Kaufpreis erzielen.

Was gibt es noch zu wissen?

Eine Wohnung in Privateigentum bedeutet aber nicht, dass keine Abgaben an den Hausbesitzer zu leisten sind. Zwar muss vom Eigentümer keine Miete entrichtet werden, allerdings fällt in der Regel ein Hausgeld an. Das liegt daran, dass die öffentlich zugänglichen Bereiche wie der Hof oder das Treppenhaus nicht in den Besitz der jeweiligen Personen übergehen. Diese Bestandteile sind Teil des Gemeinschaftseigentums. Um hier eine angemessene Pflege zu gewährleisten, muss der Eigentümer einer Eigentumswohnung für diese Instandhaltung aufkommen. Dabei fällt das Hausgeld in der Regel deutlich geringer aus, als dies bei einer regulären Miete der Fall wäre. Allgemein kann man sagen, dass das Hausgeld in etwa den Nebenkosten bei einer Mietwohnung entspricht.