Was versteht man unter der Eigentumslage?

Die Eigentumslage gehört in den Bereich des Eigentumsvorbehaltes. Hierbei geht eine Wahre erst an einen Käufer über, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt wurde. Eine solche Bedingung kann zum Beispiel die Zahlung eines Kaufpreises sein. Dabei stellt der Begriff der Eigentumslage auch eine Absicherung dar, denn der ursprüngliche Verkäufer bleibt solange Besitzer der Ware, bis der Käufer diese bezahlt hat. Sollte er den Kaufpreis nicht entrichten, kann der Käufer sein Eigentum zurückfordern und dieses Recht auch gerichtlich geltend machen. In einem solchen Fall oder aber auch in der Zeitspanne in der noch keine Zahlung erfolgt ist, befindet sich die Eigentumslage in Klärung. Auf der anderen Seite schützt dieser Punkt auch den Käufer, denn der Verkäufer kann den Gegenstand nicht zwischenzeitlich an eine andere Person veräußern, ohne das von Seiten des Käufers ein Anspruch auf Schadenersatz besteht.

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Wo wird das Prinzip der Eigentumslage angewendet?

Im Grunde handelt es sich dabei um einen allgegenwärtigen Prozess, der in jedem Kauf-haus und bei jeder Transaktion durchgeführt wird. Ein gutes Beispiel ist das bestellen in einem Online-Shop. Wer nicht auf Rechnung kauft und die Ware per Vorkasse bezahlt, der räumt den Händler bereits den Eigentumsvorbehalt ein. Der Händler wird den Versand nämlich erst in die Wege leiten, wenn das Geld auf seinem Konto eingegangen ist. Auf der anderen Seite erhält der Käufer durch die Bestätigung der Zahlung die Sicherheit des Nachweises über den Kauf. Auch hier bleibt also das Prinzip der Gegenseitigkeit gewahrt.

Was gibt es noch zur Eigentumslage zu wissen?

Der Terminus ist in der Öffentlichkeit nicht sehr bekannt, denn hier wird meist der Begriff Eigentumsvorbehalt verwendet. Dieser kann sich auch in vielen AGB und Nutzungsbedingungen von Online-Shops finden lassen. Gemein ist aber das Gleiche, sodass es sich bei dem hier dargestellten Begriff der Eigentumslage lediglich um einen Fachbegriff aus der Rechtswissenschaft handelt. Dieser hat in den normalen Sprachgebrauch aber niemals Einzug gehalten.