Eigentumserwerb

Was versteht man unter Eigentumserwerb?

Der Eigentumserwerb stellt den Zeitpunkt dar, ab dem der Besitz an einer Sache, von einer Person zur anderen oder aber auch von einer Firma zu einer Person oder umgekehrt wechselt. Mit dem Erwerb ist in der Regel die Zahlung eines Geldbetrages oder aber die Erfüllung von Bedingungen oder das Erbringen von Leistungen verbunden. Eine Schenkung wird in diesem Sinne nicht als Erwerb verstanden, denn hier wird in der Regel kein Kaufpreis bezahlt. Der Erwerb erfolgt dabei in der Regel durch gültigen Vertragsschluss, welcher in Deutschland unterschiedliche Formen haben kann. So handelt es sich auch bei einem Kassenbon um einen rechtsverbindlichen Vertrag, mit dem der Kauf der Waren genehmigt und abgesegnet wurde.

Wo kommt der Eigentumserwerb zustanden?

Der Erwerb ist ein Akt, der in unzähligen Bereichen stattfindet. Maßgeblich für das Wesen jeden Erwerbs ist das Erbringen einer Gegenleistung, die dann zur Aushändigung der Sachgüter oder Objekte führt. Daher handelt es sich bei allen Transaktionen, egal, in welchem Maßstab sie stattfinden, um einen Erwerb von Eigentum. Dies geschieht jeden Tag in unzähligen Bereichen des Lebens, sodass quasi der gesamte Alltag von Erwerb durchsetzt ist. Der Erwerb kann aber auch dann stattfinden, wenn kein Geld, sondern ein Tausch im Raum steht. Hier wird zum Beispiel ein Sack Kartoffeln gegen eine Kiste anderes Gemüse getauscht. Auch dies stellt einen Erwerb dar, denn der Vorgang erfüllt die Bedingung, dass eine Gegenleistung erbracht werden musste.

Was gibt es sonst noch zum Eigentumserwerb zu wissen?

Der Erwerb einer Sache macht den Käufer aber nicht automatisch zum Eigentümer. Sollte die Sache zum Beispiel vom Verkäufer durch einen Diebstahl erlangt worden sein, so muss der Käufer den Gegenstand wieder aushändigen, selbst wenn er von diesen Umständen keine Kenntnis hatte. Der Erwerb bedingt also immer auch das Einverständnis beider Seiten, denn nur dann handelt es sich um ein rechtsverbindliches Geschäft.