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Was ist ein Eigentümer?

Als Eigentümer wird der Besitzer einer Sache bezeichnet. Bei diesem muss es sich nicht zwangsläufig um eine Einzelperson handeln, es können auch Firmen, Banken, Vereine oder gar religiöse Gruppierungen als Eigentümer für etwas auftreten. Einzige Voraussetzung dafür ist die Geschäftsfähigkeit der jeweiligen Person oder Institution. 

Dabei ist der Eigentümer für alle Belange in Bezug auf eine Sache verantwortlich. Er muss diese Schützen, Versichern, Warten oder für deren Sicherheit sorgen, wenn diese zum Beispiel der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Aus diesem Aspekt heraus ergeben sich auch viele rechtliche Verantwortlichkeiten, die vom Eigentümer in jedem Fall erfüllt werden müssen. Dies gilt um Beispiel auch für Gebäude, wenn der Besitzer diese zu Wohn- oder Geschäftszwecken vermietet.

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Wo wird der Begriff des Eigentümers verwendet?

Der Begriff durchsetzt im Grunde das ganze Leben, denn in irgendeiner Form verfügt jeder Mensch über Eigentum. Selbst ein Kugelschreiber ist als Eigentum zu betrachten. Natürlich sind die rechtlichen Verpflichtungen die mit dem Besitz eines Kugelschreibers einhergehen recht gering. Eine Person wird erst durch Kauf, Schenkung oder freiwillige Überlassung zum Eigentümer einer Sache. 

Somit kann der Terminus erst dann angewendet werden, wenn zum Beispiel ein Kaufpreis bezahlt oder eine Schenkungsurkunde unterschrieben wurde. Die unrechtmäßige Aneignung oder das Finden auf offener Straße, machen eine Person nicht automatisch zum Besitzer dieser Sache.

Was gibt es noch zum Eigentümer zu wissen?

Der Begriff des Eigentums und der daraus resultierenden Eigentümerschaft kann weit gefasst werden, wenngleich – wie bereits erwähnt – das bloße Finden einer Sache noch nicht den Besitz dieser mit sich bringt.

Eine Ausnahme ist hier Geld, wenn dieses auf offener Straße gefunden wird und es keinen Hinweis darauf gibt, wer der ursprüngliche Besitzer sein könnte. In einem solchen Fall geht das Geld automatisch in den Besitz des Finders über und wird zu seinem Eigentum. Das liegt daran, dass davon auszugehen ist, dass sich auf die Frage nach einem verlorenen Geldbetrag viele Menschen melden würden, die ihren Anspruch natürlich nicht nachweisen können.

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