Was sind Devisen?

Devisen sind Forderungen, die sich auf ausländische Währungen ergeben. Sie bestehen aus Guthaben und Schecks sowie Obligationen und Wechsel in puncto ausländische Währungen. Dieser Begriff steht auch als Synonym Währungen. Meist werden ausländische Banknoten aber anders betitelt und „Sorten“ genannt. Es gibt Kassadevisen bei denen der Käufer innerhalb zwei Tagen seine Lieferung bekommt. Bei Termindevisen erhält der Käufer sein Produkt später zu dem vereinbarten Zeitpunkt. Der Kurs ist festgelegt und steht nach Auswahl zur Verfügung. Devisen handelt man immer in Paaren. So ist es beispielsweise nicht möglich nur den Euro oder nur den US-Dollar zu kaufen. Hier wird immer der Euro gegen den US-Dollar getauscht oder beispielsweise der US-Dollar wird in Yen umgetauscht. Die Quotierung errechnet sich dabei jeweils bis zur vierten Stelle hinterm Komma.

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Wie funktioniert der Devisenhandel?

Bei diesem Handel geht es immer um einen An- oder Verkauf von Devisen. Das Recht auf die betreffende Währung wird erworben, dabei bleibt die greifbare Währung aber außer Acht. Möglichkeiten diesen Handels bieten die Devisenoptionsgeschäfte, oder auch Devisenkaufoptionen oder Devisenverkaufsoptionen genannt. Der Käufer erwirbt das Recht, an einem ihm beliebigen Tag oder innerhalb einer Frist, einen Währungsbetrag zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder wahlweise auch zu verkaufen. Bei einem sogenannten Devisen-Futurekontrakt muss sich der Erwerber verpflichten, Währungen zu einem vorher bestimmten Betrag einzukaufen oder zu verkaufen. Ein Wechselkurs ergibt sich dadurch, dass unterschiedliche Währungen gleichzeitig gekauft oder verkauft werden. Der Devisenandel ging früher überwiegend durch Telefonate mit Devisenhändlern, die auch Broker genannt werden, vonstatten. Heute haben elektronische Systeme längst Einzug in den Devisenhandel genommen.

Was sind die wichtigsten Devisen?

Hier sind die großen Wirtschaftsräume ganz oben angesiedelt. Der US-Dollar, der Japanische Yen und der Euro sind beliebte Handelswährungen. Wenn Länder starke Finanzplätze ausweisen, sind ihre Währungen gefragt. Erwähnenswert sind hier das Britische Pfund Sterling und der Schweizer Franken. Der Euro, bekannt als Währung des Europäischen Währungsunions = EWWU, ist die offizielle Währung, die in 21 europäischen Staaten gemeinsam genutzt wird. Seit 1999 gibt es den Euro praktisch schon als Buchgeld und 2002 steht dieses Zahlungsmittel als Bargeld zur Verfügung. Die vorangegangenen nationalen Währungen wurden damit als Zahlungsmittel abgelöst.