Was ist eine Darlehenssumme?

Die Darlehenssumme ist eine vor Vertragsabschluss festgelegte Summe, die der Darlehensgeber an den Darlehensnehmer im Rahmen eines Darlehens übergibt.
Auf die Darlehenssumme anfallende Zinsen sind dabei innerhalb einer festgehaltenen Frist zu tilgen. Diese Frist ist Bestandteil der Vertragsbedingungen. Die monatliche Rate zur Rückzahlung setzt sich dabei aus einem Teil der Gesamtsumme und den entstandenen Zinsen zusammen.

Darlehensnehmer erhalten den Betrag in der Regel nach Abschluss des schriftlichen Vertrags per Überweisung auf ihr Konto. Das gilt vor allem, wenn sie einen Darlehensvertrag mit einer Bank oder einem Kreditinstitut abgeschlossen haben. Bei kleinen Krediten bekommt der Darlehensnehmer in der Regel die gesamte Summe in einer einmaligen Zahlung ausgezahlt. Es kommt bei sehr hohen Beträgen oftmals zur Anweisung von kleineren Teilbeträgen.

Bei privaten Darlehensverträgen, die oftmals mit Freunden oder innerhalb des Familienkreises abgeschlossen werden, wird die Darlehenssumme in den überwiegenden Fällen bar ausgehändigt. Manchmal wird die Summe des Darlehens jedoch auch auf das Konto des Darlehensnehmers überwiesen.

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Vertragsabschluss – Was ist zu beachten?

Ein Darlehensvertrag sollte man immer in schriftlicher Form abschließen. Darauf sollte sowohl vom Darlehensnehmer, als auch vom Darlehensgeber unbedingt vor dem verbindlichen Abschluss des Darlehensvertrags geachtet werden. Im Anschluss sollte eine Ausfertigung des Vertrags beim Darlehensnehmer und eine Ausfertigung beim Darlehensgeber verwahrt werden. In dem Vertrag sollten unbedingt die genaue Höhe der Darlehenssumme, die Laufzeiten und die anfallenden Zinskonditionen aufgeführt werden. Als beteiligte Partei sollte man die Konditionen des Vertrags intensiv lesen und sich diese im Zweifelsfall von einem Rechtsanwalt erklären lassen.Damit können Streitigkeiten, welche sich im Rahmen der Vergabe oder der Rückzahlung eines Darlehensvertrags ergeben, vermieden werden.

Die Baufinanzierung

Bei der Baufinanzierung mindert das Disagio die Höhe der Auszahlungssumme. Dabei kann die Höhe des Disagios frei vereinbart werden. Üblicherweise liegt die Höhe bei 10 %. Das Disagio bewirkt, dass die Darlehenssumme zwar höher ausfällt, die monatlichen Abzahlungsraten hingegen auf Grund der Gewährung von günstigen Zinsbedingungen sinken.