Was ist eine Bereitstellungsprovision?

Wer ein Haus baut weiß, dass die anfallenden Kosten nicht auf einmal fällig werden. Diese werden nach und nach bezahlt, wenn die einzelnen Handwerksleistungen erbracht wurden. Falls es zu mangelhaften Leistungen kam, kann der Bauherr einen Teil der Summe zurückhalten. Dennoch weiß man als Bauherr, mit welchen Kosten man insgesamt rechnen muss. In dieser Höhe braucht man natürlich auch die Zusage der Bank, wenn man das vorhandene Eigenkapital abzieht. Für dieses Darlehen, das man benötigt, gilt über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 10 oder 15 Jahre) ein fester Zinssatz. Die Bank stellt als Kreditgeber das Darlehen in einer bestimmten Höhe schon vorher zur Verfügung. Für diese Dienstleistung fällt eine Bereitstellungsprovision an. Diese muss man zu den Kosten des Kredits rechnen. Natürlich ist es so, dass die Bereitstellungsprovision bei den einzelnen Anbietern unterschiedlich hoch ist. Man sollte also vorher vergleichen, wenn man ein Darlehen sozusagen auf Abruf aufnimmt. Dann kann man einiges sparen. Wer einen Kredit für eine Immobilie aufnimmt, hat schon Kosten in einer nicht unerheblichen Höhe.

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Wie finde ich einen Anbieter, bei dem die Bereitstellungsprovision möglichst niedrig ist?

Um einen guten Anbieter zu finden, sollte man sich zunächst unterschiedliche Angebote einholen. Dann ist man dazu in der Lage, den besten Anbieter in diesem Bereich zu wählen. Hier kann es hilfreich sein, wenn man die Testzeitschriften von Verbraucherorganisationen verfolgt. Ebenso ist es möglich, dass man online verschiedene Vergleiche anstellt. Gerade wenn es um große Summen geht, kann man viel sparen, wenn die Bereitstellungsprovision entsprechend niedrig ist. Diese Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen. Es ist wichtig, dass man nicht das erstbeste Angebot annimmt. Nicht immer kann die Hausbank hier ein sehr gutes Angebot unterbreiten. Vergleiche sind in dem Bereich wichtig und notwendig.

Warum fällt aus der Sicht der Bank eine Bereitstellungsprovision an?

Das Kreditinstitut muss ab einem bestimmten Zeitpunkt die gesamte Kreditsumme zur Verfügung stellen können. Sie hätte mit diesem Geld arbeiten können, wenn es nicht für den Kredit des Kunden X benötigt würde. So ist es aus der Sicht des Kreditinstituts verständlich, dass für die Bereitstellung eine Gebühr oder Provision anfällt. Es kommt natürlich immer darauf an, dass sich diese in einem überschaubaren Rahmen bewegt. Dann ist hinsichtlich der Bereitstellungsprovision eigentlich alles in Ordnung. Durch Vergleiche und Testberichte kann der Verbraucher zu dem besten Anbieter in dem Bereich gelangen. Es ist ja für den Hausbauer eine Sicherheit, wenn er weiß, dass er die gesamte Summe auch bezahlen kann. Es ist umso besser, wenn sich der Zeitpunkt der Zahlung ein bisschen verzögert. Dann muss man noch nicht den gesamten Kredit in Anspruch nehmen und zahlt zunächst nur die Bereitstellungsprovision. Wenn diese niedrig ist, kann man dies als positiven Nebeneffekt bewerten. Es lohnt sich also, wenn man sich etwas umsieht, bevor man einen größeren Kredit aufnimmt. Niemand hat schließlich Geld zu verschenken. Es ist wichtig, dass man in dem Bereich alles richtig macht.