Was ist ein Bauzins?

Beim Bauzins spricht man von den Zinsen, die im Rahmen eines Kredites für eine Immobilie entstehen. Es entstehen Kosten, die ein Kreditgeber zahlen muss, wenn ein Objekt finanziert wird oder es sich um einen Neubau einer Immobilie handelt. Meist wird der Bau eines Eigenheims durch ein Baudarlehen finanziert. Diese Zinsen spielen von daher für die Baufinanzierer eine große Rolle. Der Bauzins hat einen wichtigen Anteil daran, ob Interessierte sich überhaupt eine Baufinanzierung leisten können. Als weitere Bezeichnung findet hier auch der Begriff Hypothekenzinsen oder auch Baugeldzinsen Verwendung. Der Bauzins unterscheidet sich von anderen Zinsen vor allen Dingen in seiner Höhe. Bauzinsen sind nämlich im Vergleich zu beispielsweise den Zinsen beim Dispositionskredit oder Ratenkredit für die Kreditnehmer im Verhältnis deutlich günstiger.

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Wie hoch ist der Zinssatz?

Je nachdem, auf welchem Zinsniveau sich der Bauzins im allgemein befindet, erhält man ein Baudarlehen manchmal schon zu einem Zins von drei Prozent. Dies ist abhängig vom Leitzinssatz. Der Zins, also der fällig werdende Zinssatz, gibt die Bank immer als sogenannten Nominal- bzw. Effektivzinssatz an. Wer einen Vergleich der Bankangebote anstrebt, sollte immer den Effektivzinssatz im Auge behalten, da der Effektivzins alle Kosten des Darlehens, verbunden mit einer aktuellen Tilgungsverrechnung beinhaltet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Vergleichen dieser Zinsen, ist die unterschiedliche Art eines Darlehens, das für eine Baufinanzierung genutzt werden kann. Beispielsweise haben verzinslichte Baukredite, die variabel sein können, einen anderen Zinssatz als Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 10 bis 20 Jahren. Auch fallen die Zinsen bei einem Bauspardarlehen geringer aus, als es bei einem klassischen Hypothekendarlehen der Fall ist.

Die Höhe der Bauzinsen ist entscheidend

Die Höhe der Zinsen ist oft das Hauptkriterium, wenn es um eine Immobilienfinanzierung geht, und entscheidet darüber, ob ein Interessent die Immobilie finanzieren kann oder nicht. Beispiel: Nehmen wir eine Darlehenssumme von 120.000 Euro – dies entspricht einem durchschnittlichen Wert in puncto Baudarlehen. Einen Unterschied sehen wir deutlich im Zinssatz von beispielsweise nur einem Prozent. Die Mehr- oder die Minderbelastung der Kreditrate kann ohne Weiteres 100 Euro im Monat betragen. Liegen die Zinsen bei 2% können es bei der gleichen Kreditsumme schon 200 Euro im Monat sein. Baufinanzierungszinsen schwanken nach Jahren bis zu fünf Prozent und ergeben dadurch Änderungen in der Gesamtbelastung.