Was ist ein Auszahlungstermin?

Unter dem Auszahlungstermin versteht man das Datum, an welchem eine festgelegte Summe aus einem Kredit oder einer anderen beantragten Leistung auf das Konto des Antragsstellers überwiesen wird. Der Termin legt dabei den Tag der Überweisung fest, stellt aber nicht den Zeitpunkt dar, an dem das Geld tatsächlich auch auf dem Konto der jeweiligen Person eingegangen ist. Somit ist der Termin der Auszahlung der Zeitpunkt, ab dem der jeweilige Kunde oder Antragssteller mit dem Geldeingang auf seinem Konto rechnen kann. Ein solcher Termin ist rechtsverbindlich und demnach vom auszahlenden Institut oder Leistungsträger eingehalten werden. In amtlichen Fällen muss dieser Termin mit einem Bescheid bestätigt werden.

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Wo kommt der Auszahlungstermin zur Anwendung?

Ein entsprechender Termin kann bei Kreditverträgen angesetzt werden. Hier kommt ein Solcher auch vorrangig zum Tragen. Allerdings werden Termine zur Auszahlung auch für das Erbringen von Sozialleistungen festgesetzt. Auch hier wird ein entsprechender Bescheid erteilt. Termine werden auch bei der Rückerstattung von Steuern gesetzt. Diese werden dann zu einem festgelegten Termin, der im Steuerbescheid angegeben wird, ausgezahlt. Entsprechende Termine werden auch bei fast allen Rückerstattungen vergeben. Das liegt daran, dass auch hier ein festes Datum angeben werden muss. Dieses ist dem jeweiligen Empfänger schriftlich zu bestätigen ist. Daher müssen die entsprechenden Schreiben einen genauen Verweis darauf enthalten.

Was gibt es sonst noch zu wissen?

Entsprechende Termine sind nur dann rechtsverbindlich, wenn im Vorfeld ein Anspruch auf die Auszahlung erklärt werden konnte. Dies bedeutet, dass die Anweisung der Geldsumme zu einem bestimmten Datum vom Jeweiligen Auszahlenden genehmigt oder bewilligt sein muss. Fehlt eine solche Bestätigung, kann die Zahlung in der Regel ohne Angaben zurückgehalten werden, denn in diesem Zusammenhang gilt die Geldsumme als nicht zugesagt. Einen rechtlichen Weg diese in Anspruch zu nehmen und zu einem anderen Termin auszahlen zu lassen gibt es dabei nur, wenn die jeweilige Summe eine absichernde Leistung ist wie zum Beispiel Sozialhilfe.