Was ist ein Auszahlungsbetrag?

Der Auszahlungsbetrag stellt jene Summe dar, die bei einem Kredit, einer staatlichen Transferleistung oder einer anderen im Raum stehenden Transaktion, tatsächlich auf das Konto des Auszahlungsberechtigten überwiesen wird. Der Auszahlungsbetrag muss in jedem Fall schriftlich zugesagt worden sein. Dies gilt sowohl für einen Kredit als im erhöhten Maße auch für amtliche Bescheide, aus denen die Auszahlungssumme von Sozialleistungen hervorgehen. Die in einem solchen Schreiben festgelegten Zahlen sind bindend und müssen rechtlich gesehen an den Berechtigen überwiesen werden, wenn keine weiteren Hindernisse im Raum stehen, die dies verhindern. Der Auszahlungsbetrag kommt auch in anderen Bereichen zum Einsatz und ist damit ein fester Bestandteil des Alltages.

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Wo kommt der Auszahlungsbetrag zum Tragen?

Der Auszahlungsbetrag kann nicht nur bei Kreditvergaben relevant sein. Auch beim Bezug von ALG I und ALG II gibt es entsprechende Auszahlungssummen. Diese werden dem Antragsteller als Leistung überwiesen, sofern alle Anforderungen für die Bewilligung erfüllt sind. Auch beim Arbeitslohn handelt es sich im Grunde um eine solche Summe. Auch hier wird eine fest vereinbarte Zahlung für eine geleistete Arbeit in einem Vertrag festgelegt, sodass es sich auch bei diesem um eine Auszahlungssumme handelt. Selbst das Rückgeld an der Kasse fällt unter diesen Begriff. Hier wird nämlich ein fester Betrag, der auf dem Bon nachzulesen ist, an den Kunden ausgehändigt. Dies kann im weitesten Sinne als Vertrag interpretiert werden.

Was gibt es noch zum Auszahlungsbetrag zu wissen?

Die Höhe einer einmal verbindliche festgelegten Auszahlungssumme kann nur dadurch abgeändert oder die Auszahlung gar verhindert werden, indem noch Umstände auftreten, die dem Auszahlenden zum Zeitpunkt der Antragstellung oder der Bewilligung nicht bekannt waren. In einem solchen Fall kann die Summe widerrufen werden, was unweigerlich zur Stornierung der Auszahlung führt. Allerdings hat der Empfänger das Recht, gegen eine solche Entscheidung Widerspruch einzulegen, wenn er diese für nicht gerechtfertigt hält. Der Rechtsweg steht in jedem Fall offen.