Was ist eine Anzahlung?

Unter einer Anzahlung versteht man einen Geldbetrag oder auch einen Sachwert, der als Vorabsumme auf dem gesamten Kaufpreis einer Sache entrichtet wird. Wenn ein Fahrzeug 10.000 Euro kostet und auf dieses eine Finanzierung vorgenommen werden soll, so kann der Käufer dieses zum Beispiel mit 3.000 Euro anzahlen. Diese Anzahlung führt dann zu einer Reduzierung der späteren Kreditlasten. Entsprechende Zahlungen können aber auch in allen anderen Bereichen vorgenommen werden. So ist es zum Beispiel auch möglich, sich eine Sache selbst mittels einer Anzahlung zu sichern. Somit wird durch das Anzahlen ein Anspruch auf ein Objekt oder eine Leistung geltend gemacht. Die Anzahlung ist im Falle einer Nichterbringung oder eines anderweitigen Verkaufs, dem Anzahlenden zurückzugeben.

In 3 Min zum Wunschkredit
Wie viel benötigen Sie?

Wo werden Anzahlungen genutzt?

Das Anzahlen wird vor allem bei Kreditgeschäften genutzt, bei denen eine bestimmte Sache in monatlichen Raten erworben werden soll. Wird auf diese Kaufsumme eine Vorabzahlung in einer bestimmten Höhe geleistet, so sinkt der eigentliche Kreditbetrag. Auch die Laufzeit und die anfallenden Zinsen werden damit reduziert. Das Anzahlen kommt auch bei Geschäften vor, in denen sich ein Anspruch auf eine bestimmte Sache gesichert werden soll. Beim Erwerb von Immobilien ist die Anzahlung ist eine beliebte Methode um sich Ansprüche zu sichern. Ebenfalls kann man mit einer Anzahlung die Kreditkosten reduzieren. Die Höhe einer Zahlung kann dabei vom Verkäufer festgelegt werden.

Was gibt es noch zu wissen?

Das Anzahlen von Waren zur Absicherung von Ansprüchen stellt keinen verbindlichen Kauf dar. Das Gesetz legt fest, dass eine Ware erst dann in den Besitz einer anderen Person übergeht, wenn der Kaufpreis vollständig beglichen wurde. Somit stellt das Anzahlen noch keinen Übergang des Eigentums dar. Das Objekt kann also in der Regel auch noch an eine andere Person veräußert werden. Allerdings muss dann die angezahlte Summe auch an den Käufer zurückgezahlt werden, wenn der Anspruch durch den Verkäufer nicht mehr erfüllt werden kann. Dies gilt auch für Dienstleistungen, die dann nicht erbracht werden oder erbracht werden können.