Was bedeutet Annuität?

Das Annuitätendarlehen stellt häufig die Standardlösung bei der Baufinanzierung dar. Die Rate, die ebenso als Annuität bezeichnet wird, setzt sich aus dem Tilgungs- und Zinsanteil zusammen. Man zahlt das Darlehen in Raten zurück, die gleichbleibend hoch sind.

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Was ist ein Annuitätendarlehen?

Im Normalfall wird die klassische Immobilienfinanzierung über Annuitäten zurückgeführt. Der Begriff Annuität stammt aus dem Lateinischen und steht für Jahr. Zinsen werden immer lediglich auf den aufgenommenen Betrag berechnet. Monatlich führt man die Darlehensschuld mit der Tilgung zurück. Innerhalb der Laufzeit nimmt der Zinsanteil immer mehr ab, während der Anteil zum Rückzahlen um die gesparten Zinsen ansteigt. Deshalb spricht man bei Vertragsunterzeichnung von einem beginnenden Tilgungssatz. Mithilfe eines Annuitätenrechners ermittelt man die Monatsbelastung und das Verlaufen der Immobilienfinanzierung.

Wie funktioniert ein Annuitätendarlehen?

Man bezahlt eine Rate, die monatlich gleich bleibt und aus Tilgung sowie Zinsanteil besteht. Bei einem Annuitätendarlehen vereinbart man den Zinssatz für die bestimmte Sollzinsbindungsfrist. Zwischen fünf und 15 Jahren sind üblich. Bei einer Immobilienfinanzierung sind längere oder kürzere Festschreibungszeiten möglich. Wenn man die Baufinanzierung keineswegs bis zum Zinsfestschreibungsende tilgt, hat man eine Anschlussfinanzierung für den Restkredit abzuschließen. Die Höhe dieses anfänglichen Satzes kann man selbst bestimmen. Zahlreiche Banken erwarten eine Mindestrückzahlung in Höhe von einem Prozent, häufig ebenso bei zwei Prozent. In Phasen geringer Kapitalmarktzinsen macht eine höhere Rückführung Sinn, weil sich ansonsten die Darlehenslaufzeit deutlich verlängert. Mithilfe eines Zins- sowie Tilgungsplans besteht die Möglichkeit, den Verlauf der entsprechenden Baufinanzierung zu berechnen. Anhand eines Onlinerechners zum Bestimmen der Annuität berechnet man die Entwicklung von Tilgungsanteil und Zinsen ganz exakt.

Was ist ein Kredit mit gleichbleibender Annuität?

Beim Annuitätendarlehen rechnen die Kreditinstitute intern jedes Jahr ab. An dieser Kreditform ist das Besondere, dass man während der ganzen Laufzeit jährlich eine gleichbleibende Rate zurückzahlt. Die Annuität besteht aus den zu zahlenden Zinsbeträgen und einem Tilgungsanteil. Die gesamte Rate, also Annuität von einem Jahr, ist in zwölf Monatsraten aufgeteilt, welche sich auch auf Zinsen und Tilgungsanteil verteilen. Bei der Annuität ist der Tilgungsanteil am Anfang der Rückzahlung gering. Einen großen Teil machen die Zinsen aus. Mit jeder Rate senkt man die restliche Schuld, der Zinsanteil verringert sich, während der Tilgungsbetrag wächst. Im Idealfall beantragt man gemeinsam mit einem Finanzierungsangebot am besten einen Zins- sowie Tilgungsplan. Hier besteht die Möglichkeit, die Restschulden bei gewissen Rückzahlungssätzen und Laufzeiten zu vergleichen.

Was sind die Vorteile eines Annuitätendarlehens?

Im Normalfall liegt die Sollzinsbindung bei einem typischen Annuitätendarlehen bei fünf bis 15 Jahren. Bei manchen Anbietern hat man die Möglichkeit, dass man für 30 Jahre den Zinssatz festschreibt. Binnen dieses Zeitraums kann man mit einer festen Monatsrate kalkulieren. Mit einem Volltilgerdarlehen wird die Finanzierung sehr sicher. In solchen Fällen wird der Tilgungssatz so gewählt, dass diese Baufinanzierung innerhalb der Zinsbindungszeit vollständig zurückgezahlt wird. Besser kann man nicht planen. Selbst wenn man die Immobilienfinanzierung binnen der ersten Zinsfestschreibungszeit keineswegs vollständig tilgt, besteht die Möglichkeit, hervorragend zu kalkulieren. Zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung lässt sich die Restschuld mit dem Tilgungs- und Zinsplan schon bei Vertragsunterzeichnung überschauen. In der Regel werden Tilgungszahlungen gleich verrechnet und bewirken somit eine Verringerung des Schuldbetrags. Damit nehmen die Zinszahlungen kontinuierlich ab.