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Unfallversicherung

hilft bei Unfällen

  • Zusatzversicherung zur besseren Schadenabdeckung
  • bei Unfällen in der Freizeit
  • bei Impfschäden oder Pflegenotwendigkeit
Welche Art von Versicherung benötigen Sie?

Wer benötigt eine Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung ist in Deutschland ein Zweig der Sozialversicherung. Rechtsgrundlage ist das siebente Sozialgesetzbuch, kurz SGB VII. Versichert sind Arbeitsunfälle mit allen daraus resultierenden Folgen.

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind die gewerblichen sowie die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften, die Unfallkassen und die Feuerwehr-Unfallkassen. Jeder einzelne Beruf ist einer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse zugeordnet. Tagtäglich geschehen bundesweit zahlreiche Berufsunfälle.

Viele von ihnen verlaufen glimpflich, ohne dass daraus Folge- oder Dauerschäden resultieren. Schwere Berufsunfälle, zum Beispiel bei Berufskraftfahrern, oder bei Angehörigen der Berufsfeuerwehr, können Folgeschäden bis hin zur Berufsunfähigkeit nach sich ziehen. Im Einzelfall wird von jeder gesetzlichen Unfallversicherung sehr genau geprüft, ob es sich um einen Berufsunfall handelt.

Zum Beruf zählt auch der direkte Weg zur und von der Arbeitsstätte. Gerade in diesem Randbereich gibt es viele Unstimmigkeiten, die letztendlich gerichtlich entschieden werden müssen. Dabei geht es fast immer darum zu definieren, was der direkte Weg ist. Damit ist nicht nur die räumliche Entfernung gemeint, sondern auch der Anlass.

Wenn jemand seine Arbeitsstätte verlassen hat und auf halbem Wege nochmals dorthin zurückkehrt, dann kann der Anlass dafür entscheidend sein, ob es sich bei einem Unfall auf dem endgültigen Weg von der Arbeitsstätte zur privaten Wohnung hin um einen direkten Weg von der Arbeit gehandelt hat.

Die gesetzliche Unfallversicherung ist eher darauf bedacht, den Berufsunfall als solchen aus- und abzugrenzen, als dass sie großzügig einen Unfall als Berufsunfall anerkennt. Wer in einem solchen Falle eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat, der wird in Bezug auf seine Ansprüche von einer zur anderen Unfallversicherung weitergeleitet, buchstäblich hin- und hergeschoben.

Anderenfalls hat der Verunfallte keinerlei Ansprüche, wenn in einem Zweifelsfall die gesetzliche Unfallversicherung den Unfall nicht als solchen anerkennt.

Warum benötigt man eine Unfallversicherung?

Im Rahmen einer Unfallversicherung ist das Risiko eines Unfalls versichert. Im Bereich der Unfallversicherung wird in Deutschland in die gesetzliche und in die private Unfallversicherung unterschieden. In beiden Fällen ist der Begriff Unfall identisch.

Ein Unfall im Sinne der Unfallversicherung ist ein plötzlich und von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, durch das der Versicherte unfreiwillig, also gezwungenermaßen einen gesundheitlichen Schaden erleidet. Diese Definition für die Unfallversicherung wird unterschiedlich formuliert, aber einheitlich und eindeutig interpretiert. So klammert sie beispielsweise alle Ereignisse aus, die im Sinne einer Unfallversicherung kein Unfall sind.

Das ergibt sich aus dem Umkehrschluss dieser Begriffsbestimmung. Ein Unfall ist keine Krankheit, wiewohl eine anschließende Krankheit ihre Ursache in einem vorangegangenen Unfall haben kann. Unfreiwillig sagt klar aus, dass Selbstverstümmelung kein Unfall im Sinne der Unfallversicherung ist. Sie geschieht freiwillig und vorsätzlich, zumindest grob fahrlässig.

Der Unfall geschieht plötzlich, oftmals von Sekunde zu Sekunde. Im Bereich der Unfallversicherung werden in vielen Fällen Kausalzusammenhänge definiert, die anschließend Grund und Anlass für Rechtsstreitigkeiten sind.

Vor welchen Schäden oder welchen Nachteilen schützt eine Unfallversicherung?

In der privaten Unfallversicherung hat der Versicherungsnehmer einen Anspruch auf einmalige Kapitalleistungen oder auf eine Unfallrente. Hier ist die Definition des Unfalls deutlich einfacher als in der gesetzlichen Unfallversicherung. Eine private Unfallversicherung gilt in aller Regel 24h täglich, also rund um die Uhr und weltweit.

Das ist der allgemeine Versicherungsstandard, von dem im Einzelfall auf Wunsch des Versicherungsnehmers abgewichen werden kann. Die private Unfallversicherung ist eine freiwillige Versicherung. Auch wenn sie zweckmäßig und notwendig ist, gibt es keine gesetzliche Vorgabe; ganz im Gegensatz zu Kranken- und Pflegeversicherung, zu Kfz-Haftpflichtversicherung, oder eben zur gesetzlichen Unfallversicherung.

Ein typisches Beispiel für die Notwendigkeit einer privaten Unfallversicherung ist die 2010er Veranstaltung der Love Parade in Duisburg. Wer von den hunderten zum Teil schwerstverletzten Teilnehmern hätte am Spätvormittag des Samstags gedacht oder erwarten können, was ihnen wenige Stunden später zustoßen würde.

Mit einer privaten Unfallversicherung lassen sich Versorgungslücken aus medizinischer und finanzieller Sicht schließen, die ansonsten unüberbrückbar sind. Schon für einen niedrigen zweistelligen Eurobetrag wird eine private Unfallversicherung angeboten, wie ein Versicherungsvergleich auf www.kreditissimo.com mit wenigen Eingaben und Mausklicks zeigt.

Während die gesetzliche Unfallversicherung klare bis starre Vorgaben zum Leistungsspektrum hat, lässt sich eine private Unfallversicherung sehr individuell ausgestalten. Die Basisleistung jeder Unfallversicherung ist eine finanzielle Versorgung und Absicherung des Versicherungsnehmers als Unfallfolge.

Damit ist die sogenannte Invalidität angesprochen, die als eine dauerhafte Beeinträchtigung der körperlichen sowie geistigen Leistungsfähigkeit definiert wird. Sie kann aus einem Gebrechen, aus einer Krankheit, oder eben aus einem Unfall heraus resultieren. Eine Invalidität führt, je nach dem Invaliditätsgrad, zu einer dauerhaften Berufs- oder Erwerbsminderung.

Die Höhe der Invaliditätsleistung kann durch eine Progressionssteigerung der ursprünglichen Summe einer Unfallversicherung erhöht werden. Die Grundsumme der Unfallversicherung wird im Invaliditätsfall durch eine Progression um einige hundert Prozent erhöht. Bei einer fünfhundertprozentigen Progression und einer Grundsumme von zehntausend Euro beträgt die Leistung der Unfallversicherung bei einer Vollinvalidität das Fünffache, also fünfzigtausend Euro.

Mit einer derartigen Progression lässt sich die Grundsumme der privaten Unfallversicherung mit Blick auf eine Rente wegen Vollinvalidität spürbar steigern. Grundsumme und Progression sind zwei besondere Anlässe für einen genaueren Versicherungsvergleich, so wie er auf www.kreditissimo.com möglich ist.

Der jeweilige Invaliditätsgrad bemisst sich nach der Gliedertaxe für die Unfallversicherung. Grundsätzlich gilt die sogenannte normale Gliedertaxe, wobei für Angehörige der Heilberufe eine separate Gliedertaxe vereinbart werden kann. Hier weichen einzelne Staffelungen teilweise von der ansonsten gültigen Gliedertaxe ab.

Die Gliedertaxe mit ihren einzelnen Funktionseinschränkungen wird bei Leistungen der Unfallversicherung auf die Gebrauchsminderung herunter gerechnet, also reduziert. Wenn der Verlust eines Fingers nach der Gliedertaxe mit zwanzig Prozent angesetzt wird, dann wird anschließend von einem ärztlichen Gutachter die tatsächliche Gebrauchsminderung im Alltag festgelegt.

Beträgt die nur die Hälfte, dann reduziert sich die errechnete Leistung aus der Versicherungssumme im zwanzigprozentigen Anteil nochmals um fünfzig Prozent. Aus zehntausend Euro Versicherungssumme ergeben sich bei zwanzig Prozent Invalidität zweitausend Euro, die sich ihrerseits nochmals um die Hälfte als tatsächliche Gebrauchsminderung auf letztendlich tausend Euro reduzieren.

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Wann benötigt man eine Unfallversicherung?

Als Fazit zur Unfallversicherung bleibt festzuhalten, dass sie kein Geschäft mit der Angst, sondern eine notwendige Vorsorge für den Alltag ist. Ein Unfall ist, wie eingangs definiert, ein plötzliches Ereignis. Es ist weder kalkulierbar noch vorhersehbar. Niemand rechnet damit, niemand wünscht sich einen Unfall, und trotzdem kann er jederzeit geschehen.

Jeder Unfall ist für den Betroffenen und für die Angehörigen eine Ausnahmesituation. Mit einer guten Unfallversicherung können finanzielle Sorgen und Probleme vermieden oder auf ein Mindestmaß reduziert werden. Je früher eine Unfallversicherung abgeschlossen wird, umso preisgünstiger ist sie.

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