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Private Haftpflichtversicherung

hilft bei Schadenersatzansprüchen Dritter

  • Sachschäden
  • Personenschäden
  • Vermögensschäden
Welche Art von Versicherung benötigen Sie?

Wer benötigt eine private Haftpflichtversicherung?

Jeder Bürger in Deutschland ist ab einem bestimmten Alter für sein eigenes Handeln verantwortlich, soweit er sich in einem gesunden Geisteszustand befindet. Diese Verantwortung ist die Grundlage für die im Bürgerlichen Gesetzbuch niedergeschriebene gesetzliche Regelung bezüglich der Haftung bei selbst verschuldeten Schäden, die einem Dritten zugefügt werden.

§ 823 BGB besagt, dass eine Schadensersatzpflicht besteht, wenn eine Person ein Recht eines Dritten verletzt und dadurch ein Schaden entsteht. Der Verursacher muss für diesen aufkommen, egal ob beschädigte Sachen repariert oder komplett ersetzt werden muss. Dasselbe gilt für Personenschäden.

Da man im Falle eines Schadens in voller Höhe und mit dem gesamten privaten Vermögen haftbar gemacht werden kann, ist eine private Haftpflichtversicherung unerlässlich, die Sie für diesen Fall versichert. Andernfalls müsste der Verursacher selbst größere Beträge in Höhe vieler tausend oder gar Millionen Euro aus eigener Tasche bezahlen – der finanzielle Ruin wäre die sichere Folge.

Welche Folgen die persönliche Haftung für die finanzielle Situation der betroffenen Personen haben kann und wie wichtig daher ein ausreichender Schutz ist, wird durch die im Folgenden beschriebenen Beispielen verdeutlicht.

Im übrigen gilt eine private Haftpflichtversicherung nicht als gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Dennoch kann es mitunter vorkommen, dass beispielsweise der Besuch einer Schule oder einer Kindertageseinrichtung nur gestattet wird, wenn die Eltern eine entsprechende Haftpflichtversicherung nachweisen können.

Warum benötigt man eine private Haftpflichtversicherung?

Niemand kann sich gewiss sein, niemals einen Unfall zu verursachen oder bei anderen versehentlich einen Schaden anzurichten. Wer mit dem Gedanken spielt, auf die private Haftpflichtversicherung zu verzichten, sollte bedenken, dass es eine Vielzahl an Gefahren und Risiken gibt.

Diese Gefahren lauern jeden Tag und lassen sich trotz aller Vorsicht niemals ganz vermeiden. Das Haftungsrisiko umfasst insgesamt drei verschiedene Schadensarten, für die der Verursacher aufkommen muss, wenn er sie selbst verursacht hat.

Vor welchen Schäden schützt eine private Haftpflichtversicherung?

Wie bereits kurz erwähnt, wird hier in drei Klassen untergliedert. Um einen besseren Überblick zu erhalten, werden diese nun im Detail etwas konkreter vorgestellt:

1. Sachschäden: Beschädigung des Eigentums dritter Personen

Ein Sachschaden liegt immer dann vor, wenn Sie das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigen. Dabei kann es sich um eine zerbrochene Tasse oder auch um eine zu Bruch gegangene Fensterscheibe handeln – in solchen Fällen sind die finanziellen Folgen durchaus noch überschaubar.

Es kann aber auch zu größeren Schäden kommen. Hier einige Beispiele, die dies verdeutlichen:

  • Ein Fußgänger überquert unachtsam eine Straße und verursacht dadurch einen Autounfall. Er muss für das beschädigte Fahrzeug ebenso aufkommen wie für etwaige Instandsetzungskosten für ein beschädigtes Haus, Gartenzäune oder Leitplanken.
  • Ein Gast schläft im Haushalt seines Freundes mit einer noch glimmenden Zigarette in der Hand ein, die schließlich zu einem Brand führt. Sachschäden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro können die Folge sein.
  • Eine Person hilft bei einem Umzug, wobei ihr versehentlich eine teure chinesische Vase aus den Händen fällt (sog. Gefälligkeitsschäden).

Von einem Gefälligkeitsschaden spricht man immer dann, wenn man einer anderen Person eine Gefälligkeit erweist und dabei einen Schaden verursacht. Wer in solchen Fällen eine Privathaftpflichtversicherung besitzt, muss die oft immensen Kosten nicht selbst tragen und ist mit seinem Versicherungsschutz auf der sicheren Seite.

2. Personenschäden: Beeinträchtigung der Gesundheit von Personen

Verletzt man eine andere Person oder trägt anderweitig dazu bei, dass ihre Gesundheit Schaden nimmt, so trifft auch in diesem Fall die Schadensersatzpflicht zu. Gerade in solchen Fällen kann es schnell zu hohen Belastungen kommen, vor allem wenn aufgrund schwerer Verletzungen umfangreiche Behandlungen notwendig werden, die fortwährend hohe Kosten verursachen.

Bei dauerhaften Schäden müssen die entsprechenden Therapien unter Umständen ein Leben lang durchgeführt werden – lebenslange Zahlungsverpflichtungen seitens des Verursachers wären die Folge. Bedenken Sie nur die hohen Kosten, die entstünden, wäre der Geschädigte fortan gehbehindert, woraufhin sein gesamtes Haus umgebaut werden müsste.

Daneben kommt es häufig auch neben dem Schadenersatz zu hohen Schmerzensgeldforderungen, für die Sie besser versichert sein sollten. Liegt in solchen Fällen keine private Haftpflichtversicherung vor, die für die entstehenden Kosten aufkommt, sind finanzielle Probleme vorprogrammiert. Oft zahlen die Verursacher über viele Jahre hinweg, bis sie aus ihrer Verpflichtung entlassen werden können.

3. Vermögensschäden: Beeinträchtigung der finanziellen Situation

Ein Vermögensschaden liegt dann vor, wenn dem Geschädigten ein geldwerter Nachteil zugeführt wird. Reine Vermögensschäden werden von der Privathaftpflichtversicherung nicht versichert. Es handelt sich dabei um Schäden, die beispielsweise aufgrund einer falschen Beratung durch einen Finanzberater oder durch einen Konstruktionsfehler des Architekten beim Hausbau entstehen. Diese echten Vermögensschäden können je nach Berufszweig über eine gesonderte Vermögensschadenhaftpflichversicherung abgedeckt werden – teilweise ist ihr Abschluss sogar Pflicht.

Allerdings umfassen die Leistungen in der privaten Haftpflichtversicherung sogenannte unechte Vermögensschäden: Sie entstehen infolge von Personen- oder Sachschäden.

Ein Beispiel:

Ein Fahrradfahrer verursacht aufgrund eines verkehrswidrigen Verhaltens einen Autounfall. Der Fahrer des Wagens war auf dem Weg zu einem wichtigen Termin. Da er diesen infolge des Unfalls nicht wahrnehmen kann, verpasst er einen wichtigen Geschäftsabschluss, der ihm 500.000 Euro eingebracht hätte. Diesen Vermögensschaden trägt der Fahrradfahrer als Verursacher.

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Wann benötigt man eine private Haftpflichtversicherung?

Spätestens mit Vollendung des 27. Lebensjahr oder aber bereits eher, wenn das elterliche Haus beziehungsweise die Wohnung der Eltern verlassen wird und man auf eigenen Beinen steht.

Eine private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten privaten Versicherungen überhaupt und sollte unbedingt abgeschlossen werden.

Im Rahmen eines Versicherungsvertrags ist immer darauf zu achten, welche Personen in der Privathaftpflicht mitversichert sind. Selbstverständlich ist der Versicherungsnehmer stets als versicherte Person mitversichert.

Daneben ist wichtig, ob es sich um einen Tarif für die ganze Familie handelt oder die private Haftpflichtversicherung als Single-Tarif nur einen einzigen Kunden versichert. Bei der Familienversicherung ist die ganze Familie mitversichert, also unterliegen neben dem Versicherungsnehmer auch dessen Partner und die Kinder dem Schutz.

Hierbei müssen die beiden Partner nicht miteinander verheiratet sein. Damit der Partner mitversichert ist, reicht es für die private Haftpflichtversicherung bei den meisten Anbietern schon, dass das Paar unter derselben Adresse gemeldet ist und in einem Haushalt lebt. Wohnt ein Paar nicht im selben Haushalt, müssen beide Partner eine eigene Privathaftpflicht abschließen, um eine vollwertige Absicherung zu realisieren.

Kinder sind auf jeden Fall immer bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres mitversichert. Werden die Kinder volljährig, ist ein Blick auf die Bedingungen und AGB für die jeweilige Privathaftpflichtversicherung wichtig.

Teilweise können die Kinder weiterhin mitversichert werden, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Das Kind ist noch nicht verheiratet.
  • Es wohnt im Haus der Eltern.
  • Es befindet sich noch in seiner ersten Ausbildung.

Treffen diese Voraussetzungen nicht zu, kommt das Kind um eine eigene Absicherung nicht herum, wenn es einen Schutz für die genannten Schadensarten erhalten möchte. Informieren Sie sich in der Übersicht und den Informationen von kreditissimo.com, welche Voraussetzungen vorgegeben werden.

Darüber hinaus kann man sich durch den unabhängigen Vergleich den besten Tarif für eine private Haftpflichtversicherung errechnen lassen. Dabei sollte stets der Blick auf den Leitungen der Versicherungen ruhen und nicht ausschließlich auf dem Beitrag.

Denn im Schadensfall ist die Leitung entscheidend!

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